Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung für erhöhte Umgebungstemperaturen
Ein Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung wird überall dort eingesetzt, wo Temperaturfühler unter erhöhten Umgebungstemperaturen oder in chemisch anspruchsvolleren Umgebungen betrieben werden. Die Kombination aus mineralisoliertem Sensorelement und einer hochtemperaturbeständigen Anschlussleitung ermöglicht eine zuverlässige Temperaturmessung auch unter schwierigen Bedingungen.
Während das eigentliche Thermoelement Temperaturen von etwa −200 °C bis über +1000 °C erfassen kann, bestimmt die verwendete Anschlussleitung den zulässigen Einsatzbereich außerhalb der Messstelle. Bei Varianten mit PFA-Leitung liegt dieser Bereich typischerweise zwischen −50 °C und +260 °C. Dadurch eignet sich diese Ausführung besonders für Anwendungen, bei denen herkömmliche Leitungswerkstoffe an ihre thermischen Grenzen stoßen.
Die mineralisolierte Konstruktion sorgt gleichzeitig für eine stabile Sensoreinheit mit hoher mechanischer Belastbarkeit.
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Das Mantel-Thermoelement (Typ J - Fe-CuNi) mit PFA-Leitung erfasst Temperaturen im Bereich von -40... +750 °C. Diese Bauform hat die Schutzart IP54. Durch den Mantel sind die Innenleiter gegen Beschädigung, Korrosion, Oxidation und chemische Verunreinigungen geschützt. Durch hohe Druckbeständigkeit und Vibrationsfestigkeit kann das Mantel-Thermoelement vielseitig und bei extremen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Die Messung erfolgt über den Verbindungsknoten des Thermopaars.Hinweis: In der Konfiguration können die gewünschte Einbaulänge, Leitungslänge und der Durchmesser festgelegt werden. Darüber hinaus können Sie zwischen freien Enden, Mini-TE-Stecker (thermospannungsfreier Mini-TE-Stecker, Typ J, schwarz) oder Standard-TE-Stecker (thermospannungsfreier Standard-TE-Stecker, Typ J, schwarz) wählen. Bitte beachten Sie, dass die Temperatur im Steckerbereich bei maximal +220 °C liegen sollte. Im Bereich der Thermoleitung liegt der empfohlene Temperaturbereich bei -50... +260 °C. Manteldurchmesser Ø 1,5 ; 3 oder 6 mm, Edelstahl (1.4541) Einbaulänge 100... 1.000 mm Messbereich -40... +750 °C Thermoelement 1 x Fe-CuNi Typ J, DIN EN 60584 Klasse 1 Genauigkeit DIN EN 60584 Klasse 1 Messstelle potentialfrei (isoliert aufgebaut), eingeschweißt (auf Anfrage lieferbar) Schaltungsart 2-Leiterschaltung Leitungslänge 1 - 50 m, weitere Längen auf Anfrage Elektrischer Anschluss abisolierte Enden mit Aderendhülsen oderthermospannungsfreier TE-Stecker, Typ J, schwarzTemperatur im Steckerbereich max. +220°C Anschlussleitung Thermoleitung / PFA, Temperaturbeständig bis max. +260 °C Montage mittels Montageflansch, Klemmverschraubung oder Tauchhülse Schutzart IP54 nach DIN EN 60529 Lieferumfang Mantel-Thermoelement Typ M1T-TBedienungsanleitungeinzeln verpackt im PE-Beutel DownloadsDatenblatt Mantel-Thermoelement - M1T-T-JBedienungsanleitung Mantel-Thermoelement - M1T-T-JKonformitätserklärung Mantel-Thermoelement - M1T-T-Jtechnische Zeichnung Mantel-Thermoelement - M1T-T-J Ø 1,5 mmtechnische Zeichnung Mantel-Thermoelement - M1T-T-J Ø 3,0 mmtechnische Zeichnung Mantel-Thermoelement - M1T-T-J Ø 6,0 mmKennlinie Thermoelement Typ JKennlinie Thermoelement Typ KAnwendungsgebieteLebensmittelindustrieHygieneLaboreLogistikAllgemeine Informationen / SonderanfertigungenSollten Sie nicht das richtige Produkt für ihren Einsatzbereich finden, können Sie uns gern telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular kontaktieren.Alternative Bezeichnungen: Einstechfühler, Einstich-Sonde, Lebensmittelfühler, Kerntemperaturfühler, Hand-Thermoelement Typ J Fe-CuNi
Das Mantel-Thermoelement (Typ K - NiCr-Ni) mit PFA-Leitung erfasst Temperaturen im Bereich von -40... +1.150 °C. Diese Bauform hat die Schutzart IP54. Durch den Mantel sind die Innenleiter gegen Beschädigung, Korrosion, Oxidation und chemische Verunreinigungen geschützt. Durch hohe Druckbeständigkeit und Vibrationsfestigkeit kann das Mantel-Thermoelement vielseitig und bei extremen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden. Die Messung erfolgt über den Verbindungsknoten des Thermopaars.Hinweis: In der Konfiguration können die gewünschte Einbaulänge, Leitungslänge und der Durchmesser festgelegt werden. Darüber hinaus können Sie zwischen freien Enden, Mini-TE-Stecker (thermospannungsfreier Mini-TE-Stecker, Typ K, gelb (ANSI-Codierung) oder grün (IEC-Codierung)) oder Standard-TE-Stecker (thermospannungsfreier Standard-TE-Stecker, Typ K, gelb (ANSI-Codierung) oder grün (IEC-Codierung)) wählen. Bitte beachten Sie, dass die Temperatur im Steckerbereich bei maximal +220 °C liegen sollte. Im Bereich der Thermoleitung liegt der empfohlene Temperaturbereich bei -50... +260 °C. Manteldurchmesser Ø 1,5 ; 3 mm oder 6 mm, Inconel 600 (2.4816) Messbereich -40... +1.000 °C bei Ø 1,5 mm / -40... +1.100 °C bei Ø 3 mm / -40... +1.150 °C bei Ø 6 mm Einbaulänge 100... 1.000 mm Thermoelement 1 x NiCr-Ni Typ K, DIN EN 60584 Klasse 1 Genauigkeit DIN EN 60584 Klasse 1 Messstelle potentialfrei (isoliert aufgebaut), eingeschweißt (auf Anfrage lieferbar) Schaltungsart 2-Leiterschaltung Leitungslänge 1 - 50 m, weitere Längen auf Anfrage Elektrischer Anschluss thermospannungsfreier TE-Stecker, Typ K, grün oderthermospannungsfreier TE-Stecker, Typ K, gelbTemperatur im Steckerbereich max. +220°C Anschlussleitung Thermoleitung / PFA, Temperaturbeständig bis max. +260 °C Montage mittels Montageflansch, Klemmverschraubung oder Tauchhülse Schutzart IP54 nach DIN EN 60529 Lieferumfang Mantel-Thermoelement Typ M1T-TBedienungsanleitungeinzeln verpackt im PE-Beutel DownloadsDatenblatt Mantel-Thermoelement - M1T-T-KBedienungsanleitung Mantel-Thermoelement - M1T-T-KKonformitätserklärung Mantel-Thermoelement - M1T-T-Ktechnische Zeichnung Mantel-Thermoelement - M1T-T-K Ø 1,5 mmtechnische Zeichnung Mantel-Thermoelement - M1T-T-K Ø 3,0 mmtechnische Zeichnung Mantel-Thermoelement - M1T-T-K Ø 6,0 mmKennlinie Thermoelement Typ JKennlinie Thermoelement Typ KAnwendungsgebieteLebensmittelindustrieHygieneLaboreLogistikAllgemeine Informationen / SonderanfertigungenSollten Sie nicht das richtige Produkt für ihren Einsatzbereich finden, können Sie uns gern telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular kontaktieren.Alternative Bezeichnungen: Einstechfühler, Einstich-Sonde, Lebensmittelfühler, Kerntemperaturfühler, Hand-Thermoelement Typ J Fe-CuNi
Das Funktionsprinzip eines Thermoelements
Ein Thermoelement nutzt den sogenannten Seebeck-Effekt zur Temperaturmessung. Zwei unterschiedliche Metallleiter bilden die Messstelle des Sensors. Entsteht zwischen dieser Messstelle und der Referenzstelle eine Temperaturdifferenz, erzeugt das Thermoelement eine elektrische Spannung.
Diese Thermospannung wird von einem Messgerät ausgewertet und in einen Temperaturwert umgerechnet. Das Messprinzip ist robust, reagiert schnell auf Temperaturänderungen und eignet sich besonders für industrielle Prozesse.
Gerade in Anwendungen mit wechselnden Temperaturen oder dynamischen Prozessen spielt diese schnelle Reaktionsfähigkeit eine wichtige Rolle.
Mineralisolierte Sensortechnologie
Das Mantel-Thermoelement gehört zu den bewährten Bauformen industrieller Temperaturfühler. Die Thermoelementdrähte befinden sich im Inneren eines metallischen Schutzmantels und sind von mineralischem Isolationsmaterial umgeben.
Diese Konstruktion bietet mehrere technische Vorteile. Zum einen schützt der Mantel den Sensor vor mechanischen Einwirkungen. Zum anderen sorgt das verdichtete Isolationsmaterial für eine zuverlässige elektrische Isolation der Leiter.
Gleichzeitig gewährleistet der metallische Mantel eine gute Wärmeübertragung vom Messmedium auf die Messstelle. Dadurch kann die Temperatur schnell und präzise erfasst werden.
PFA-Leitung für hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit
Bei einem Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung besteht die Anschlussleitung aus dem Fluorpolymer PFA (Perfluoralkoxy). Dieses Material wird häufig in Anwendungen eingesetzt, in denen erhöhte Temperaturen oder chemische Einflüsse auftreten.
Im Vergleich zu vielen anderen Leitungswerkstoffen, wie PVC, Silikon und teilweise auch PTFE, bietet PFA mehrere Vorteile. Dazu gehören eine hohe Temperaturbeständigkeit, eine sehr gute chemische Resistenz sowie eine geringe Anhaftung von Medien. Dadurch eignet sich das Material auch für Anwendungen in anspruchsvollen industriellen Umgebungen.
Der typische Temperaturbereich der Leitung liegt zwischen −50 °C und +260 °C. Diese Eigenschaften ermöglichen den Einsatz des Sensors in Anlagen mit höheren Umgebungstemperaturen oder in Bereichen mit thermischen Belastungen.
Ein weiterer Vorteil ist die gute Alterungsbeständigkeit des Materials. PFA bleibt auch bei längerem Einsatz formstabil und behält seine isolierenden Eigenschaften.
Eigenschaften eines Mantel-Thermoelements
Ein Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung kombiniert mehrere technische Eigenschaften, die für industrielle Anwendungen relevant sind. Dazu gehören insbesondere die robuste Sensorkonstruktion sowie die hohe Temperaturbeständigkeit der Anschlussleitung.
Typische Merkmale sind unter anderem:
- mineralisolierter Sensorkern
- metallischer Schutzmantel
- temperaturbeständige Anschlussleitung
- schnelle Reaktionszeit
- kompakte Bauform
Durch diese Eigenschaften eignet sich ein Mantel-Thermoelement für zahlreiche Anwendungen im Maschinenbau, in der Prozessindustrie und in technischen Anlagen. Gleichzeitig ermöglicht die Kombination aus robustem Sensormantel und temperaturbeständiger PFA-Leitung eine zuverlässige Temperaturerfassung auch unter erhöhten thermischen oder chemischen Belastungen.
Konfigurierbare Sensorparameter
Die Sensoren lassen sich entsprechend der jeweiligen Messaufgabe konfigurieren. Dabei können mehrere technische Parameter angepasst werden.
Sensordurchmesser
Der Durchmesser des Mantels beeinflusst sowohl die mechanische Stabilität als auch das dynamische Verhalten des Sensors. Zur Auswahl stehen Durchmesser von 1,5 mm, 3 mm und 6 mm.
Kleinere Durchmesser ermöglichen eine schnellere Reaktion auf Temperaturänderungen. Größere Durchmesser bieten dagegen eine höhere Stabilität und eignen sich für Anwendungen mit stärkerer mechanischer Belastung.
Anschlussvarianten
Für die elektrische Verbindung stehen verschiedene Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören freie Anschlussenden sowie Mini- und Standard-Thermostecker.
Die Auswahl hängt von der vorhandenen Messtechnik und vom verwendeten Messgerät ab.
Einbaulänge
Auch die Einbaulänge kann an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Typische Längen liegen zwischen 100 mm und 1.000 mm.
Eine passende Einbaulänge stellt sicher, dass die Messstelle vollständig im Messmedium positioniert ist und zuverlässige Messwerte erfasst werden.
Typische Einsatzbereiche für Mantel-Thermoelemente mit PFA-Leitung
Ein Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung wird in vielen technischen und industriellen Bereichen eingesetzt, in denen zuverlässige Temperaturmessungen auch bei erhöhten Umgebungstemperaturen erforderlich sind. Durch die robuste Bauweise und die temperaturbeständige Anschlussleitung eignet sich diese Sensorvariante besonders für Anwendungen, bei denen stabile Messwerte unter anspruchsvolleren Betriebsbedingungen benötigt werden.
Typische Anwendungen sind beispielsweise:
- Maschinen- und Anlagenbau
- Prozessüberwachung in Industrieanlagen
- Labor- und Prüftechnik
- Heiz- und Wärmetechnik
- Temperaturmessungen in technischen Medien
In diesen Bereichen werden Temperaturen häufig direkt an Bauteilen, Oberflächen oder in Prozessmedien erfasst, um Betriebszustände zu überwachen, Prozesse zu steuern oder Qualitätsanforderungen einzuhalten. Mantel-Thermoelemente mit PFA-Leitung ermöglichen dabei eine zuverlässige und präzise Temperaturerfassung in unterschiedlichsten technischen Anwendungen.
Die Vorteile der Mantelbauweise
Die Mantelbauweise bietet gegenüber vielen anderen Sensorkonstruktionen mehrere technische Vorteile. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus hoher mechanischer Stabilität und kompakter Bauform, die den Einsatz auch in anspruchsvollen industriellen Anwendungen ermöglicht.
Selbst bei kleinen Durchmessern bleibt der Sensor mechanisch belastbar und widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen. Gleichzeitig erlaubt die flexible Bauform eine Anpassung an unterschiedliche Einbausituationen, etwa in Maschinen, Anlagen oder engen Einbauräumen.
Die mineralische Isolation im Inneren des Sensors schützt die Sensordrähte zuverlässig vor mechanischen und elektrischen Einflüssen und trägt damit zu einer hohen Betriebssicherheit sowie zu einer langen Lebensdauer des Thermoelements bei.
Hinweise zu Installation und Integration
Bei der Installation eines Mantel-Thermoelements sollte darauf geachtet werden, dass die Messstelle ausreichend tief im Messmedium positioniert ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die gemessene Temperatur tatsächlich dem jeweiligen Prozess entspricht und verlässliche Messwerte erfasst werden.
Je nach Anwendung kann der Sensor direkt in eine Bohrung eingesetzt, in eine Schutzarmatur integriert oder an einer Oberfläche befestigt werden. Die konkrete Einbausituation richtet sich dabei nach den Anforderungen der jeweiligen Anlage oder Messaufgabe.
Auch der Verlauf der Anschlussleitung sollte bei der Installation berücksichtigt werden. Obwohl PFA-Leitungen hohe Temperaturen vertragen, sollten sie nicht dauerhaft oberhalb der zulässigen Grenzwerte betrieben werden, um eine langfristig stabile Funktion des Sensors zu gewährleisten.
Die Auswahl des passenden Sensors
Die Auswahl eines geeigneten Mantel-Thermoelements hängt von mehreren Faktoren ab. Neben dem benötigten Temperaturbereich spielen auch die mechanischen Belastungen im Einsatz sowie die jeweilige Einbausituation eine wichtige Rolle.
Auch der Durchmesser des Sensormantels beeinflusst das Verhalten des Sensors. Kleinere Durchmesser reagieren in der Regel schneller auf Temperaturänderungen, während größere Durchmesser eine höhere mechanische Stabilität bieten und sich besser für Anwendungen mit stärkerer Beanspruchung eignen.
Darüber hinaus sollte die Anschlussart zur vorhandenen Messtechnik passen, damit sich das Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung problemlos in das bestehende Messsystem integrieren lässt und eine zuverlässige Temperaturerfassung gewährleistet ist.
Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung für industrielle Temperaturmessung
Ein Mantel-Thermoelement mit PFA-Leitung bietet eine robuste Lösung für Temperaturmessungen in industriellen Anwendungen mit erhöhten Umgebungstemperaturen. Der mineralisolierte Sensorkern sorgt für Stabilität und eine zuverlässige Wärmeübertragung, während die PFA-Leitung eine hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit ermöglicht.
Durch verschiedene Durchmesser, Einbaulängen und Anschlussarten kann der Sensor an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Dadurch lassen sich Temperaturmessungen in Maschinen, Anlagen und technischen Prozessen präzise umsetzen.
D-Sensors unterstützt bei Bedarf auch bei der Auswahl der passenden Sensorausführung für die jeweilige Anwendung.